Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Bürgerschützen- und Heimatvereins Jüchen
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Im November 1964 gründeten ein Teil der damaligen Abschlußklasse der Volksschule Jüchen den Schützenzug ”Rote Husaren”. Das Vereinslokal ist seit Gründungsbeginn die Gaststätte Wirtz, besser bekannt als ”Pömpchen”. In den Anfangsjahren wurde der Zug von Bernd Köpp angeführt. Später wurde er von Heinz Jurek abgelöst, der dem Zug bis heute als Major vorsteht.
Der erste Umzug der Roten Husaren erfolgte zum Schützenfest 1965. In den ersten Jahren mußte man etwas flexibel sein, was die äußere Erscheinung betraf: Da die Uniformen jährlich ausgeliehen wurden, und nicht immer die „roten“ zur Verfügung standen, mußte man auch schon mal auf „grüne“ oder „blaue“ zurückgreifen. Erst in den siebziger Jahren wurden eigene Uniformen angeschafft. Bedingt durch Bundeswehr, Freundinnen und sonstige Austritte, sank die Stärke des Zuges auf sieben Mitglieder. Mit den siebziger Jahren kam der Aufschwung: Die Roten Husaren konnten ihre Mitgliedzahl deutlich auf 17 erhöhen.
Da sich unter den Jungs einige Fußballer befanden, kam es am Schützenfestsonntag schon einmal zu Engpässen, weil zur gleichen Zeit Spiele stattfanden. Von den Schwarzen Husaren wurde 1974 die Standarte übernommen. Diese wurde zu einem späteren Zeitpunkt liebevoll von Frau Brings restauriert.
Als Standartenführer wurde Peter Brings bestimmt, wobei er von den Fahnenoffizieren Helmut Nohr und Bruno Antweiler begleitet wurde. Dieses Amt haben die „Drei“ 27 Jahre lang ausgeführt. Einer der Höhepunkte im Zugleben der Roten Husaren war das Jahr 1982/1983, denn sie stellten mit Sigrid und Heinz Jurek ihr erstes Königspaar. Mit Petra und Klaus Nix stellten die Roten Husaren 1996/1997 ein weiteres Königspaar.
Somit haben die Roten Husaren, bedingt durch Eintritte von Leo Thishen (ehemals Gardezug), Günter Berthold (ehemals Grüne Husaren) und Helmut Abels (Noithausen) fünf ehemalige Königspaare in ihren Reihen.

Zu den Besonderheiten des Zuges zählen, daß seit Gründung des Zuges, jede Woche durch einen jährlich wechselnden Freiwilligen, bei den Mitgliedern das Spargeld gesammelt wird. Dieses wird jeweils vor dem Schützenfest ausgezahlt.
Der Zugkönig wird grundsätzlich am Schützenfestdienstag durch Kegeln ermittelt. Auch auf Geselligkeit wird größer Wert gelegt. So findet jährlich ein Ausflug der Männer, eine Fahrradtour, eine Weihnachtsfeier und alle zwei Jahre ein Ausflug mit den Frauen statt. Alle vier Wochen finden die Versammlungen statt, die meistens mit Kegeln enden. Auch lassen es sich die Roten Husaren nicht nehmen für den Klompenball alljährlich, liebevoll hergerichtete Klompen zu präsentieren.
Aus der Gründerzeit sind noch drei Aktive übrig: Peter Brings, Heinz Jurek und Kurt-Peter London. Im Jahr 2004 konnte der Zug sein 40-jähriges Jubiläum im Bürgerschützen und Heimatverein feiern. Die heutigen 14 Zugmitglieder sind: Heinz Jurek (Major), Kurt-Peter London (1. Offizier), Dieter Happ (2. Offizier), Uwe Lüdemann (Standartenträger), Klaus Nix (Fahnenoffizier), Heinz-Gerd Sachenhausen (Fahnenoffizier), Peter Brings (Spieß), Helmut Abels, Bruno Antweiler, Günther Berthold, Ralf Berthold, Gerd Häppner, Helmut Nohr und Leo Thishen. Verstorben sind aus den Reihen der Roten Husaren Walter Kuhlen und Anita Rakowski denen der Zug ein ehrendes Andenken bewahrt.

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01.05.2012  |  Design © by BSHV-Jüchen  |  Hosted by beulen.com